The Coelacanth Fishes / Die Quastenflosser Fische

Der Komoren-Quastenflosser (Latimeria chalumnae) und der Manado-Quastenflosser (Latimeria menadoensis)

Der Komoren-Quastenflosser (Latimeria chalumnae) und der Manado-Quastenflosser (Latimeria menadoensis)*

The Comoros Coelacanth (Latimeria chalumnae) and the Manado Coelacanth (Latimeria menadoensis)*

 

von: Dr. Sc. Norman Ali Bassam Ali Taher Khalaf-Sakerfalke von Jaffa

 

*Note: This article was published in: " Gazelle - The Palestinian Biological Bulletin / Das Palästinensische Biologische Bulletin " (ISSN 0178 - 6288), Number 38, February 2005. pp. 1-8. 

Quastenflosser

Quastenflosser (Crossopterygiformes) stellen eine Ordnung der Knochenfische dar. Ihre naechsten Verwandten sind die Lungenfische und die Landwirbeltiere (Tetrapoda). Ein wesentliches Kennzeichen sowohl der Quastenflosser als auch der Lungenfische ist das teilweise verknoecherte und mit Muskulatur versehene Skelett der Brust- und Bauchflossen. Daher fasst man sie auch zur Unterklasse der Muskelflosser bzw. Fleischflosser (Sarcopterygia) zusammen. Nach kladistischer Analyse gehoeren auch die Landwirbeltiere zu dieser Gruppe. Der Name Quastenflosser leitet sich davon ab, dass sich an der Spitze der Schwanzflosse eine pinsel- bzw. Quastenfoermige Verlaengerung befindet.

Körperbau

Der Bau der Brust- und Bauchflossen aehnelt dem Bau der Gliedmassen der Landwirbeltiere (Tetrapoden). Vermutlich haben fruehe Quastenflosser-Arten ihre Flossen zur Fortbewegung am Meeresboden, moeglicherweise auch an Land benutzt. Letzteres gilt aber als aeusserst spekulativ, auch wenn ein rudimentaeres Organ am Darm, das homolog zur Schwimmblase ist und den Ueberrest einer Lunge darstellen koennte, die bei den Lungenfischen noch vorhanden und funktionsfaehig ist, zuweilen so interpretiert wird. Quastenflosser sind die einzigen lebenden Tiere, die ueber ein funktionsfaehiges Gelenk im Schaedelknochen verfuegen. Dieses Gelenk erlaubt es ihnen, den Oberkiefer gegenueber dem hinteren Schaedelteil anzuheben, um so beim Fressen die Mauloeffnung zu vergroessern. Dieses lebende Fossil wird bis zu 1,80m lang.

Coelacanthus ist ein Holstachler und gehoert wie der Rezente Latimeria zur Gruppe der Coelacanthiden. Sie sehen sich zumindest auch rein aeusserlich sehr aehnlich. Der Quastenflosser Coelacanthus ist ein raeuberisch lebender Fisch mit starker Bezahnung. Die Zaehne von Coelacanthus sind wie bei den anderen Quastenflossern und den Terapoden gefaltet aufgebaut.
Eine weitere Gemeinsamkeit zwischen Coelacanthus und Latimera ist, das sie am Kopf ein funktionsfaehiges Gelenk haben, sie konnten damit den Oberkiefer gegenueber dem hinteren Schaedelteil anheben um dadurch ihr Maul beim Fressen wesentlich zu vergroessern.
Quastenflosser wie z.B. Coelacanthus findet man als Fossil in den Ablagerungen des Perms (Kupferschiefer) von NW-Deutschland.

Evolution

Relativ enge Verwandte der Quastenflosser und Lungenfische, die Rhipidistia , werden in der Palaeontologie vielfach als Vorfahren der ersten Landwirbeltiere angesehen. Der Aufbau des Skelettes aehnelt Ichthyostega, einem Fossil, das als eines der ersten Amphibien und damit als Landwirbeltier angesehen wird. Der Quastenflosser verwendet seine Flossen in einer Art Kreuz"gang", aber er bewegt sich nur schwimmend, die Evolution hatte somit eine Art des Gehens entwickelt, die erst spaeter verwendet wurde. Quastenflosser sind seit langem fossil bekannt. Die aeltesten Fossilien stammen aus dem Devon, die juengsten aus der Kreide. Die Bluetezeit lag in der Trias. Daher glaubte man lange, dass die Quastenflosser mit den Dinosauriern ausgestorben seien.

Coelacanthus, Der Fossiler Quastenflosser aus NW-Deutschland

Coelacanthus ist ein fossiler Quastenflosser und kommt in permischen Schichten (Kupferschiefer) von NW-Deutschland vor. Coelacanthus ist ein Holstachler und gehört wie der Rezente Latimeria zur Gruppe der Coelacanthiden. Sie sehen sich zumindest auch rein äußerlich sehr ähnlich. Der Quastenflosser Coelacanthus ist ein räuberisch lebender Fisch mit starker Bezahnung. Die Zähne von Coelacanthus sind wie bei den anderen Quastenflossern und den Terapoden gefaltet aufgebaut. Eine weitere Gemeinsamkeit zwischen Coelacanthus und Latimera ist, das sie am Kopf ein funktionsfähiges Gelenk haben, sie konnten damit den Oberkiefer gegenüber dem hinteren Schädelteil anheben um dadurch ihr Maul beim Fressen wesentlich zu vergrößern. Quastenflosser wie z.B. Coelacanthus findet man als Fossil in den Ablagerungen des Perms (Kupferschiefer) von NW-Deutschland.

Wiederentdeckung eines lebenden Fossils

Am 22. Dezember 1938 wurde Marjorie Courtenay-Latimer, die junge Kuratorin des kleinen Naturhistorischen Museums von East London an der Suedostkueste Suedafrikas, darueber verstaendigt, dass Kapitaen Hendrik Goosen mit seinem Trawler «Nerine» angedockt habe und wie ueblich einige interessante Fische beiseite gelegt habe, die vielleicht fuer das Museum interessant waeren.
Als sich Courtenay-Latimer daraufhin die Ausbeute anschaute, entdeckte sie einen ganz merkwuerdigen Fisch: einen anderthalb Meter langen und zwei und fuenfzig Kilogramm schweren, stahlblau schimmernden Fisch mit grossen, verknoecherten Schuppen, einem maechtigen Unterkiefer und vor allem hoechst ungewoehnlichen Flossen: Die uebergrosse, faecherfoermige Schwanzflosse trug an ihrem Ende einen kleinen «Extralappen»; auf dem Ruecken befand sich hinter der fuer die meisten Knochenfische typischen segelartigen Rueckenflosse noch eine zusaetzliche Flosse mit einem fleischigen, beschuppten und sehr beweglichen «Stiel»; und auch die beiden Brust- und die beiden Bauchflossen sowie die einzelne Afterflosse wiesen einen quastenartigen Bau auf und standen gewissermassen wie kurze Stummelbeine vom Koerper ab.

Einen derartigen Fisch hatte Courtenay-Latimer noch nie gesehen, und es gelang ihr auch nicht, ihn mit Hilfe ihrer Bestimmungsbuecher im Museum zu identifizieren. Da sie dem Fund groessere Bedeutung beimass, fertigte sie eine Skizze an und schickte diese an den Fischexperten Prof. James L.B. Smith von der Rhodes-Universitaet im suedafrikanischen Grahamstown. Als dieser die Zeichnung in Haenden hielt, traute er seinen Augen nicht. «Ich waere kaum erstaunter gewesen, wenn ich auf der Strasse einem Dinosaurier begegnet waere», hielt er spaeter fest. Denn die Skizze zeigte ganz offensichtlich einen Vertreter aus der Ordnung der Quastenflosser (Coelacanthini), einer Fischsippe, welche den Zoologen bislang nur aus versteinerten Abdruecken bekannt war und von denen man glaubte, dass sie im Devon, vor ueber 350 Millionen Jahren, entstanden und gegen Ende der Kreidezeit, vor rund 70 Millionen Jahren, vollstaendig ausgestorben waeren.

Smith reiste umgehend nach East London, wo er zweifelsfrei feststellen konnte, dass es sich tatsaechlich um einen Quastenflosser und damit um ein «lebendes Fossil» handelte, das sich auf raetselhafte Weise in die Neuzeit hatte herueberretten koennen. Er fertigte eine wissenschaftliche Beschreibung des Fischs an und gab ihm - zu Ehren von Courtenay-Latimer und nach dem Fluss Chalumna, in dessen Naehe er ins Schleppnetz gegangen war - Latimeria chalumnae.

Die Entdeckung des Urfischs war nicht nur fuer die Fachwelt eine Sensation, sondern stiess auch in der breiten Oeffentlichkeit auf groesstes Interesse. Man dachte damals naemlich allgemein, dass die Quastenflosser die direkten Vorfahren der landlebenden Wirbeltiere - und damit letztlich auch des Menschen - seien. Denn im Devon, das war bekannt, hatte sich ein entscheidender Schritt in der Stammesgeschichte der Wirbeltiere vollzogen: der Uebergang vom Wasser- zum Landleben. Aus Fischen hatten sich in jener grauen Vorzeit Lurche herausgebildet, mit denen die Entwicklung aller vierbeinigen Landwirbeltiere begann. Bei der Suche nach den Fischahnen der Lurche war man zur Ansicht gelangt, diese seien unter den im Devon in mehreren Arten ueber die ganze Welt verbreiteten Quastenflossern mit ihren gestielten, gliedmassenaehnlichen Flossen zu finden. Das «lebende Fossil» schien also von unschaetzbarem Wert, da sein Studium gewiss dazu betragen wuerde, die Stammesgeschichte der Wirbeltiere weiter zu erhellen.

Moderne molekularbiologische Untersuchungen haben mittlerweile zwar gezeigt, dass die ersten Lurche aus fruehen Lungenfischen (Ordnung Dipnoi) hervorgegangen sind und dass die Quastenflosser lediglich einen Seitenzweig dieses zu den vierbeinigen Wirbeltieren hinfuehrenden Entwicklungsasts bilden. Dessen ungeachtet hat Latimeria chalumnae bis heute nichts von seiner Faszination eingebuesst.

Nach der Entdeckung dieses ersten neuzeitlichen Quastenflossers begann eine aufwendige Suche nach weiteren Exemplaren der Urfische. Smith war davon ueberzeugt, dass sich die Heimat der Tiere nicht in den Kuestengewaessern Suedafrikas befinden koenne, sondern dass das dort gefangene Individuum ein «Irrgast» gewesen sein muesse, der durch den starken Mosambik-Strom abgetrieben worden war, welcher zwischen der oestlichen Kueste Afrikas und der Insel Madagaskar nach Sueden fliesst. Er liess ueberall entlang der ostafrikanischen Kueste «Steckbriefe» verteilen und setzte eine hohe Belohnung fuer weitere Quastenflosser aus. Dennoch dauerte es genau 14 Jahre, bis seine Bemuehungen Erfolg zeigten: Erst vor Weihnachten 1952 erhielt er die telegrafische Nachricht, dass bei der im Norden der Mosambik-Strasse gelegenen Inselgruppe der Komoren - also rund 3000 Kilometer noerdlich der ersten Fundstelle - am 20. Dezember ein Quastenflosser gefangen wurde.

Tatsaechlich war damit die Heimat der urtuemlichen Fische gefunden: Abgesehen von drei Quastenflossern, welche 1992 vor Mosambik und 1995 vor Madagaskar und 2003 vor Tanzania zum Vorschein kamen (und wahrscheinlich auch abgetrieben worden waren), stammen saemtliche inzwischen aufgetauchten Quastenflosser aus dem Komoren-Archipel, und zwar allesamt aus den Kuestengewaessern der beiden Inseln Grande Comore und Anjouan.

Seit 1989 wird mit Unterstuetzung der Zoologischen Gesellschaft
Frankfurt ein Projekt zur Erforschung der Quastenflosser
durchgefuehrt. Inzwischen konnten von Prof. Hans Fricke auch Filmaufnahmen von lebenden Quastenflossern bei den Komoren gemacht werden.

Bis 1997 war nur der Komoren-Quastenflosser bekannt. Als jedoch Arnaz Mehta Erdmann, die Frau des  Riff-Oekologen Mark V. Erdmann, am 18. September 1997 (anlaesslich ihrer Hochzeitsreise) auf der indonesischen Insel Sulawesi ueber den Fischmarkt von Manado spazierte, sah sie zufaellig einen grossen Fisch, der auf einem Handkarren transportiert wurde - und erkannte ihn sofort als Quastenflosser.

In April 2004 ist eine deutsche Unterwasser-Expedition in Suedafrikas Kuestengewaessern auf weitere Exemplare der Komoren-Quastenflosser gestossen. Am suedlichsten Ende der Sodwana-Bucht nahe der Grenze zu Mosambik entdeckte das Team des Max-Planck-Instituts fuer Verhaltensphysiologie in Seewiesen bei Muenchen zwei weitere Tiere. Damit erhoeht sich nach Angaben der Zoologin Karen Hissmann der dort bekannte Bestand auf 21 Exemplare.

Verbreitung:

Der Gombessa oder Komoren-Quastenflosser (Latimeria chalumnae) kommt in dem Gebiet zwischen den Komoren und Madagaskar in einer Tiefe von 150-400 m vor. Der zweite Art von
Quastenflossern, Ikan Raja Laut oder Manado-Quastenflosser (Latimeria menadoensis) gibt es in den indonesischen Meeresgebieten zwischen Borneo und Celebes. Diese Tiere unterscheiden sich morphologisch kaum
von den Tieren von den Komoren. Molekulargenetische Untersuchungen der Mitochondrien zeigen jedoch Unterschiede. Diese lassen darauf schliessen, dass die beiden Populationen seit etwa 1 Million Jahren getrennt sind.


Lebensweise:

Es ist es bislang nicht gelungen, gefangene Komoren-Quastenflosser ueber laengere Zeit am Leben zu erhalten und zu beobachten. Aufgrund der anatomischen Untersuchung der toten Individuen, welche in Menschenhand gelangt sind, sowie der Tauchgaenge der deutschen Meeresbiologen Hans Fricke und Juergen Schauer mit Forschungs-U-Booten koennen wir uns aber ein recht gutes Bild der Lebensweise dieser aussergewoehnlichen Fische machen. 

References and Internet Websites

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Wikipedia. Quastenflosser.  http://de.wikipedia.org/?title=Quastenflosser

 

Author & Webmaster: Dr. Sc. Norman Ali Bassam Ali Taher Khalaf-Sakerfalke von Jaffa. (2005).

My Readers' Letters article in National Geographic Alarabiya, April 2011, Volume 2, Number 7, Page 8.

The article is about the Coelacanth Fish.